Ist er nicht Zucker?
 

Mein kleiner Spitzbub.
 

Die kleine Herde
 

Die Melmac-Babies.
 

coole Typen
 
 
 

Erster Sprung VA-Gelšnde, der richtige!
 

Hilde kurz vorm Wasser... sie kuckt schon....
 

Hazels Comeback im Busch...

 

Tarantino ist geboren!

Genau genommen ist er bereits vier Wochen alt... am 10.6. erblickte er das Licht der Welt und verkündete dies gleich lautstark. Er ist ein sehr gesprächiger kleiner Hengst, furchtlos und hellwach. Aber erst einmal die Fakten... er ist ein Rappe, sein Vater ist der bildschöne Trakehner Hengst Windsor und seine Mutter unsere Anglo-Araber-Stute Towanda. Er ist sehr typvoll, frech, bisher meist am Galoppieren, meist volle Pulle.  Sein Kumpel Woody Woodpecker ist inzwischen mit seiner Mama ebenfalls bei uns eingezogen. Die beiden haben sich schon angefreundet, bzw. eigentlich sind sie fast nur am Kämpfen, sie sind ja auch schon richtige Hengste, zumindest bilden sie sich das ein.

 

Babysegen gab es auch in der Zuchtstätte "from Melmac", die sich inzwischen in Queidersbach befindet. 5 muntere Irish Terrier Welpen kamen hier zur Welt, 3 Mädels suchen noch ein gutes Zuhause. Sie könnten bereits in ca. einer Woche ihr Bündel schnüren. Nebenstehend ein paar Fotos der Süßen.

 

Bei uns gibt es in diesem Jahr keinen Irish Terrier Nachwuchs, dafür arbeitet Fine fleißig an ihrer Karriere. Den Kft-Jugendchampion hat sie bereits in der Tasche. Fast immer musste sie gegen Konkurrenz antreten, nach ein paar Anlaufschwierigkeiten bei den ersten beiden Ausstellungen kommt sie nun prima bei den Richtern an und hatte sehr schnell ihre Anwartschaften beisammen. Auch Ajax bekommt noch gut zu tun in diesem Jahr, davon mehr, wenn es geklappt hat.

 

Unsere Pferde waren ebenfalls sehr fleißig. Hildchen startete in Kaiserslautern unter widrigsten Wetterbedingungen in ihrem ersten L-Springen. Auch die anderen Bedingungen waren chaotisch, eine Viertelstunde vorm Start erfuhr ich erst, daß die Prüfung früher beginnt, Pferd noch auf dem Hänger, kein Parcours abgegegangen und allein unterwegs. Kein Wunder, daß ich leider unterwegs kurz den Weg vergaß.... was uns am Ende 0,5 Zeitfehler einbrachte. Es fiel aber keine Stange, Hilde war prima. Warf sie noch im letzten Jahr nahezu immer mindestens eine Stange, passiert ihr das in diesem Jahr kaum noch. Flott unterwegs ist sie immer noch, aber gut zu regulieren. Und daß, obwohl wir in diesem Jahr noch kaum Training hatten, bzw. ich immer allein trainiere.

Hazel ist Gott sei Dank auch wieder topfit, in Kaiserslautern tat sie sich noch etwas schwer in der Dressur, zwar ohne groben Fehler, aber in der tiefen Matsche war es kein Wunder, daß sie sich irgendwann verspannte. 

In Wolfstein ging sie zum ersten Mal wieder Springen, an einem Oxer sprang sie viel zu früh ab und nahm die hintere Stange rustikal mit, doch war sofort wieder bei der Sache für den nächsten Sprung der Distanz. Hilde erreichte im Stilspringen einen dritten Platz. Ja, auch mit Hilde kann man gute Stilnoten bekommen. Im Zeitspringen hatte sie leider einen Fehler, weil ich mich verguckte bzw. sie nicht allein entscheiden ließ, wo sie abspringt. 

In Kaisersesch ging es endlich wieder in den Busch. Das Fazit vorweg: Meine Pferde waren toll, leider verhinderte ihre etwas verwirrte Reiterin bessere Platzierungen. Am ersten Tag war noch alles gut, Stil-Geländeritt, Hazel rauschte durch, als wäre sie nicht ein Jahr nicht mehr auf ner Geländestrecke gewesen und völlig ohne Training. Lediglich musste ich sie zwischendurch ein, zweimal etwas in ihrer Übermotivation bremsen, ich wollte uns ja beide auch noch heil da rüber bringen. Heraus kam eine 7,4 und ein siebter Platz. 

Tags darauf begann Hazel in der VA spitzenmäßig, 7.7 in der Dressur und 0 im Springen bedeutete den dritten Platz. Voll motiviert starteten wir ins Gelände.... leider über den falschen Sprung, wir, bzw. ich.... nahmen den ersten der L-Vielseitigkeit, was natürlich Ausschluß bedeutet... oh Mann, der Fluch von Kaisersesch. Vor zwei Jahren war ich mit Hazel dort ebenfalls dritter, musste aber im Gelände kurz anhalten, weil ich sonst nach einem mächtigen Satz übers Coffin vom Pferd gefallen wäre.... die Zeitfehler katapultierten uns dann jenseits der Platzierung. 

Hilde war in der Dressur wie üblich äußerst bescheiden....und im Springen brachte ich es fertig, daß am Ende 12 Fehlerpunkte da standen, obwohl die Arme nicht eine einzige Stange geschmissen hatte. Wieder hatte ich den falschen Weg eingeschlagen, dann den vorherigen gekreuzt, plus Zeitfehler... Im Gelände war dann am Wasser Schluß, von einem Wasser ins nächste zu springen über einen Feuersalamander, da rauchte ihr Kopf, das war zuviel für sie.... Im Stilgeländeritt hatte ich es noch  mit großer Mühe geschafft, sie durch beide Wasser zu bringen und ins Ziel zu kommen, aber hier war nichts zu machen....

Es kommen nun noch einige Vielseitigkeiten im Juli, im August dann normale Turniere wieder mit L-Springen, sowie Tarantinos und Woody Woodpeckers großer Tag beim Fohlenchampionat in St. Wendel. Ich freue mich schon sehr darauf und bin gespannt, was wir noch schaffen.

(13.07.2016)