Banderas
 
 

Mutter und Sohn beim Päuschen
 

Ajax und Rabine
 

Hazel in Wolfstein
 

Hilde kommt zurück auf die Koppel
 

Kylie eilt zur Begrüßung herbei
 
 

Die Hengste bewundern Banderas
 

Banderas ist da!

Die letzten Tage gingen mit extremem Schlafmangel einher. Bei dem Sturm letzten Donnerstag wurde auch unser Stall überflutet, wir mussten nachts noch Pferde evakuieren und Boxen leer räumen. Morgens schickte sich Bazooka dann an, ihr Fohlen zu bekommen.

Es zog sich aber alles hin bis zum Abend, und um 22.15 Uhr war er dann da: Banderas (von Impetus-Michelangelo-Honeur), ein kleiner, sehr chicer Hengst, der wohl sehr dunkel werden wird.

Da seine Mama mit Nachgeburtsverhalten kämpfte, mussten wir nachts noch eine Tierärztin aus Ludwigshafen aus der Klinik kommen lassen. 5.00 Uhr kam ich erst ins Bett, 7.00 Uhr wieder raus und mit Hazel zum Turnier, nach Birkenfeld. Dort lief es prima, Hazel wurde 4. in der Dressurpferdeprüfung Kl. A mit 7,0. Am nächsten Tag, in Thaleischweiler, war sie leider etwas verspannt und sprang mir im Rechtsgalopp mehrmals um, daher reichte es hier nicht für eine Platzierung. Doch die Richter mochten sie sehr.

Dieses Wochenende starten wir auf dem Linslerhof, wo Hazel auch wieder für Towanda in der Eignung mit Gelände einspringen wird. In Wolfstein hatte es so gut geklappt, obwohl das Springen noch etwas unkoordiniert war, landeten wir immerhin noch auf dem ersten Reserveplatz. Hazel zieht alle Sprünge sehr gut an, wenn wir das noch kontrollierter hinkriegen, bin ich sehr zufrieden mit der Maus.

Towanda stand ein paar Tage in der Klinik, weil sie unerklärlich vier dicke Beine hatte. Nun sind sie wieder in Ordnung, was es letztendlich war, gibt es nur Vermutungen. Diese gehen in Richtung Grasmilben, die sozusagen die Beine anknabbern, daraufhin gibt es dann Einschuß.

Gestern wollte ich eigentlich wieder mit ihr anfangen, da kam sie wieder auf dem rechten Vorderbein lahm von der Koppel. Zufällig war nachmittags ein Tierarzt auf dem Hof, den ich sonst nicht habe. Ihn ließ ich nachsehen und er fand einen Hohlraum unter dem Eisen, der wohl von einem alten Nageldruck herrührt. Er legte alles frei und fast direkt hörte das Pulsieren auf und sie läuft wieder normal. Hoffentlich war dies nun des Rätsels Lösung.

 

Heute nachmittag schlägt für unsere Hengste die Stunde, sie werden kastriert. Es wird immer umständlicher mit den beiden, seit sie die Stuten interessant finden. Da es gerade sehr kalt ist, ist der Zeitpunkt günstig.

 

Leider ist seit dem Sturm auch einer unserer Raben verschollen. Nur der kleinere, Rabine, ist noch da. Sie ist total anhänglich und versteht sich sogar mit unseren Hunden. Ab und zu zieht sie sie an der Rute und sitzt auch schon mal auf einem drauf. Auch auf den Pferden fühlt sie sich wohl und fast alle finden das okay.

 

Wilde Hilde war einige Zeit zu Hause, ich wollte mit ihrer Ausbildung beginnen, doch sie zog sich ein Hufgeschwür zu. Nun darf sie nochmal auf die Koppel und ich fange erst einmal mit Kylie an.

Soviel für heute, nächste Woche wird es hoffentlich wieder etwas ruhiger, dann gibt es ausführlichere Berichte...

 

 

(17.06.2010)