Matildahof's Golden Palatines Agda

Vater: Rufus Under My Spell

Mutter: Freifrau Claire Occulli vom Haseland

Geboren am 31.03.2008

Agda privat

Agdas Würfe:

C-Wurf

D-Wurf

E-Wurf

 

Agda ist wohl unser wildester und auch unser lustigster Hund... sie war schon von klein auf ein tollkühnes Mädchen. Es gibt immer Dinge, die so wichtig sind, daß sie keine Rücksicht auf Verluste nehmen kann. Daher fehlen ihr auch schon mal zeitweise Krallen, oder auch Zähne, diese aber dann für immer...

Wir sind heilfroh, daß sie ihre Zuchtzulassung und Ankörung hinter sich gebracht hat, bevor sie sich noch mehr selbst verstümmelt.

Ihre vielen Spitznamen verraten schon, wie sie ist: Action-Agda, Flintenweib, Kasperle, aber auch Prinzesschen oder Püppchen.

Ständig auf der Suche nach Abenteuern, ohne Angst ist sie stets schwer damit beschäftigt, alles mögliche zu erforschen, dabei legt sie eine unglaubliche Sportlichkeit und Geschicklichkeit an den Tag. Dazu paßt, daß sie schnell gelangweilt ist. Ausstellungen öden sie an und sie zeigt sich dementsprechend relaxed im Ring.

Agda ist unser Clown. Die hat eine Mimik und eine Akustik drauf, sie würde jedem Comedian auf der Bühne glatt die Schau stehlen. Sie kann grinsen, herzhaft lachen, singen, erzählen und sie liebt rauschende Feste, mit vielen Gästen und Tamtam. Silvester findet sie ganz toll, sie jagt dann mit Amelie und Ajax nach Raketen. Im Fotostudio macht sie einen auf Germany's Next Topmodel, das Blitzlicht interessiert sie gar nicht und ihr Posing ist professionell. Mit Agda haben wir das erste Mal einen Hund, bei dem man aufpassen muß, daß man ihren Bart beim Staubsaugen nicht einsaugt. Sie bleibt seelenruhig liegen und läßt mich um sie herum saugen. Man kann sie auch ruhig anrempeln, mehr als einen geringschätzigen Blick hat sie für das Staubsaugermonster nicht übrig.

Wenn Besuch kommt, kann es vorkommen, daß sie die Sitation ausnützt um blitzschnell auf den Küchentisch zu hüpfen und den Gast aus nächster Nähe anzugrinsen und vor Freude fast zu zerspringen.

Damit sie ihr Temperament ausleben kann, gehen wir gelegentlich mit ihr zum freien Training auf die Windhundrennbahn, wo sie wie ein Profi aus der Startbox startet. Sie hat sogar schon einmal das Struppi-Rennen, das für alle Nicht-Windhunde ausgeschrieben ist, mit links gewinnen können.

Beim Ausreiten oder Fahrradfahren blüht sie ganz auf, die schnelle Fortbewegung kommt ihr sehr entgegen. Und dann ist es auch kein Problem, wenn Rehe oder Hasen unseren Weg kreuzen, sie bleibt da. Eine andere Sache ist es, wenn die beiden anderen dabei sind... dann sind alle garantiert erst mal weg.

Diverse Male forderte die Klärung der Rangordnung zwischen Agda und mir meinen ganzen Körpereinsatz. Zwölf kg Hund auf den Rücken zu zwingen ist gar nicht so einfach, da kam es auch schon vor, daß wir uns zusammen in nassen Moorwiesen wälzten...

Agda versteht sich mit allen Hunden, lediglich, wenn Rückendeckung von Ajax und Amelie da ist, hat sie ein ganz schön freches Mundwerk. Doch bei ihr gilt, Hunde, die bellen, beißen nicht. Man könnte auch sagen, große Klappe und nichts dahinter!

Ihren Bruder Ajax liebt sie heiß und innig, wenn er aufgrund von Läufigkeiten für ein paar Tage auszieht, ist sie furchtbar traurig und langweilt sich zu Tode. Wenn er dann wieder kommt, feiern die beiden ein Freudenfest und Agda will dann alles nachholen und ärgert ihn von morgens bis abends, wie kleine Schwesterchen das so machen mit großen Brüdern.

Gelegentlich haben die beiden schon Nächte im Freien verbracht, wenn sie mal wieder der Teufel geritten hat und sie auf Jagdausflug gehen. Dann schauen sie sich gegenseitig an und im nächsten Moment starten sie durch, wie abgesprochen! Inzwischen sind diese Ausflüge zum Glück selten geworden und wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, daß sie eines Tages ganz der Vergangenheit angehören werden.

Abends kommt Agda zu mir auf die Couch geklettert, sie springt nicht, sondern hangelt sich, ein Bein nach dem anderen, hoch. Dann holt sie sich ihre Schmuseeinheiten ab, denn das kann sie auch ganz toll, und verschwindet wieder in ihrem Bett.

Wir sind überglücklich, daß wir sie damals behalten haben, nicht auszudenken, was uns fehlen würde.